Hintergrundwissen Pflegevorsorge
kein Geld zum Fenster rauswerfen
Damit Sie kein Geld zum Fenster rauswerfen, sollten Sie die Höhe der notwendigen Pflegeergänzung richtig einschätzen. Ihr Versicherungsmakler hilft Ihnen gern, reale Kosten von Pflegeheimen in Ihrer Umgebung richtig einzuschätzen. Die höchsten finanziellen Belastungen entstehen bei stationärer Pflege. Sie müssen derzeit mit einem Eigenanteil zwischen 1200 Euro und 1800 Euro pro Monat rechnen. In seltenen Fällen kommt es bis zu 4500 Euro pro Monat als Eigenanteil. Die durchschnittliche Pflegezeit ist auf 8 Jahre gestiegen. Ein Schuldenberg von ca 172.000 Euro und mehr kann die Folge sein.
es gibt drei Formen der Vorsorge
- Pflegetagegeld-Versicherung - hier versichern Sie einen festen Tagessatz, der kalendertäglich ausgezahlt wird. 40 Euro versicherter Tagessatz bedeuten also 1200 Euro Pflegezuschuß im Monat. Die Anbieter sind private Krankenversicherer. Die Leistungen werden entsprechend der eingetretenen Pflegestufe gestaffelt gezahlt. Nur wenige Anbieter bieten die Möglichkeit, die einzelnen Pflegestufen separat mit einem den Bedarf deckenden Tagessatz abzusichern.
- Pflegekosten-Versicherung - eine Alternative zur Tagegeldversicherung. Hier werden die nachgewiesenen Pflegekostenabzüglich der Erstattungen durch die Pflegepflichtversicherung erstattet. Nachteilig ist der hohe bürokratische Aufwand. Vorteil: die Beiträge sind niedriger als die der Pflegetagegeldversicherungen. Wenige private Krankeversicherer bietendiesen Schutz an.
- Pflegerenten-Versicherung - Anbieter sind die deutschen Lebensversicherer. Hier wird eine feste Pflegerenten von beispielsweise 1200 Euro pro Monat versichert. Vorteil, vor allem für Menschen bis zum 40. Lebensjahr, geringere Beiträge, sichere Kalkulation des Beitrags. Achtung! Die Anbieter unterscheiden sich grunddätzlich bei den Wartezeiten und den Gesundheitsfragen.
die Pflegepflichtversicherung leistet ...
| Pflegestufe 1 | Pflegestufe 2 | Pflegestufe 3 | |
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Häusliche Pflege - Pflegesachleistung (durch Pflegedienst) monatlich bis zu - Pflegegeld (Pflege durch Angehörige) monatlich |
440 Euro 225 Euro |
1040 Euro 430 Euro |
1510 Euro (1918,- Härtefall) 685 Euro |
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Pflegevertretung Pflegeaufwendungen für bis zu vier Wochen pro Jahr - durch nahe Angehörige bis zu - durch sonstige Personen bis zu |
225 Euro 1510 Euro |
430 Euro 1510 Euro |
685 Euro 1510 Euro |
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Kurzzeitpflege Pflegeaufwendungen im Jahr bis zu |
1510 Euro |
1510 Euro |
1510 Euro |
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Vollstationäre Pflege Pflegeaufwendungen pauschal monatlich |
1023 Euro |
1279 Euro |
1510 Euro (1825 Euro Härtefall) |
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Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind Aufwendungen monatlich bis zu |
31 Euro |
31 Euro |
31 Euro |
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Technische und sonstige Pflegehilfsmittel Aufwendungen in Höhe von |
100 % der Kosten Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch eine Zuzahlung von 10% höchstens 25% der Pflegehilfsmittel zu leisten. Technische Hilfsmittel werden meist leihweise, also unentgeltlich und somit zuzahlungsfrei zur Verfügung gestellt. |
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Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes Aufwendungen in Höhe von bis zu |
2577 Euro je Maßnahme unter berücksichtigung einer angemessenen Eigenbeteiligung |